›› Bikers' Classics ›› News ›› Eine außergewöhnliche CZ bei den Bikers’ Classics

Eine außergewöhnliche CZ bei den Bikers’ Classics

1971 erlebten die Zuschauer beim Grand Prix in der Tschechoslowakei eine wahre Überraschung.

Selbstverständlich gewann der Finne Jarno Saarinen das 350er-Rennen auf seiner Yamaha, aber auf dem zweiten Podiumsplatz landete der tschechische Fahrer Stasa. Diese Platzierung verdankte er seinem Talent, aber auch der erstaunlichen CZ, die er fuhr.
Das 1969 nach vier langen Entwicklungsjahren auf den Markt gebrachte Motorrad unterschied sich von allen anderen Fabrikaten seiner Zeit. Der V4-Viertaktmotor wurde von vier Nockenwellen, d. h. von zwei pro Zylinderreihe, angetrieben. Die erste Version lieferte 52 PS bei 13 000 U/Min. Bei der Version, die beim GP in Tschechien verwendet wurde, gelang es den Ingenieuren, 60,5 PS zu erreichen und 1 000 Umdrehungen mehr.
Das Motorrad schnitt zwar in zahlreichen internationalen Wettbewerben gut ab. Dieser zweite Platz war jedoch sein einziger großer Erfolg. Denn die Materialien für einen Motorblock, der auch die Steifigkeit des Fahrgestells erhöhte, waren überdimensioniert und daher zu schwer, um wirklich mit den MV Agusta oder mit anderen japanischen Motorrädern der damaligen Zeit mithalten zu können. Mit ihren 140 kg brachte die CZ fast 40 kg mehr auf die Waage als die Konkurrenz! Der Einsatz von Magnesium hätte nie ausgereicht, um sie wirklich auf höchster Ebene wettbewerbsfähig zu machen.
Im Übrigen war die CZ 860 mehr als zuverlässig. In 37 Rennen schaffte sie es 33 Mal ins Ziel.
Fans der tschechischen Marke ist es zu verdanken, dass wir sie bei den 9. Bikers’ Classics auf dem Kurs von Spa-Francorchamps vom 1. bis zum 3. Juli im Einsatz sehen können. Diesen Auftritt sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Infos: www.bikersclassics.be
Ermäßigte Tickets: www.tickets4sale.eu

 

Latest News