Stephane Mertens zurück auf dem Superbike.
Stephane Mertens zurück auf dem Superbike. "Dieses Jahr die Honda - nächstes die Ducati?"
Stephane Mertens war begeistert als er erfuhr, dass ein Schwerpunkt der 10. Ausgabe von "The Bikers Classics" die Superbikes sein werden. Der Belgier war einer der erfolgreichsten Fahrer in den ersten Jahren der Superbike-Weltmeisterschaft und wurde Vize-Weltmeister 1989 hinter dem US-Amerikaner Fred Merkel. "Es wird großartig werden, auf einem Superbike zurück in Spa-Francorchamps zu sein" sagte Mertens.
Mertens, einer von Belgiens besten Motorradrennfahrern überhaupt, war ständiger Teilnehmer der Veranstaltung in den Ardennen. "Ich fuhr zumeist meine Yamaha TZ 250" bemerkte der in Paris Geborene mit einem Lächeln. "Die Tatsache, dass wir mit den Superbikes in den Ardennen fahren werden, ist fantastisch, speziell für mich als Belgier. Ich hatte die besten Jahre meiner Karriere in der Superbike-Weltmeisterschaft. Besonders erfreulich für das Ereignis im Sommer - es stehen mir einige sehr gute Maschinen dafür zur Auswahl."
Im Jahre 1988 beendete Mertens die erste SBK-Weltmeisterschaft als Vierter. Ein Jahr später schien es lange so, als ob er auf einer Dholda-getunten Honda RC30 Belgiens erster SBK-Weltmeister werden sollte, denn er ging als Führender des Klassements in die letzten beiden Rennen. "Unglücklicherweise fehlten mir am Ende ganze sieben Punkte zum Triumpf" erinnert er sich. "Ich war der schnellste Fahrer, aber um Weltmeister zu werden musst du die gesamte Saison konstant gut fahren; und ausgerechnet im letzten Lauf klappte es nicht. Trotzdem war 1989 ein großartiges Rennjahr auf einem hervorragenden Motorrad und in einem wunderbaren, von Jean D'Hollander geführten Team. Sowohl hinsichtlich der Teamharmonie als auch in Bezug auf den sportlichen Erfolg."
Nach zwei erfolgreichen Jahren auf Dholda-Hondas wechselte Stephane dann zu Ducati. Dort blieb er dann bis 1994, seinem letzten Jahr in der Superbike-WM. Der hochaufgeschossene und immer freundliche Belgier gewann 11 SBK-WM-Läufe und betrat weitere 46mal die Stufen von Siegerpodesten dieser Klasse.
Stephane ist sich noch nicht sicher, auf welchem Bike er im Sommer den Kurs von Spa-Francorchamps umrunden wird. "Unglücklicherweise ist Jean D 'Hollander verstorben, aber sein Sohn Mike ist Mitglied des Teams, das eine Dholda-Honda RC30 für mich preparieren will.. Das klingt gut. Aber mein alter Ducati-Mechaniker Enzo besitzt meine 888 von 1994; mit dieser hatte ich den schweren Unfall in Phillip Islands, als ich mit brennendem Motorrad die Start- und Ziel-Gerade entlangfuhr. Momentan tendiere ich dazu, die Honda während 'The Bikers Classics' zu fahren - nächstes Jahr dann vielleicht die Ducati?!?! Die Entscheidung fällt nicht leicht, denn ich bin mit beiden Motorrädern durch großartige Erlebnisse eng verbunden."
Der 52 jährige Mertens freut sich schon jetzt auf das Wiedersehen mit vielen alten Rivalen und Freunden. "Es wird großartig sein, solche Leute wie Fred Merkel, Raymond Roche und Fabrizio Pirovano wiederzusehen. Und besonders schön, dass wir das in einer entspannten Atmosphäre bei hoffentlich bestem Wetter tun werden."
Spa-Francorchamps ist die absolute Favoritenstrecke des Stephane Mertens. "Ich liebe schnelle Kurse wie die Strecke in den Ardennen, und während meiner immer noch relativ häufigen Besuche dort ist das Fahren immer wieder eine Herausforderung für mich" sagt der Sieger der "24 Stunden von Lüttich " von 1989. Eine weitere großartige Erinnerung an Spa-Francorchamps hat er aus 1992, als er im 1.SBK-WM-Lauf die zweite Stufe des Siegerpodestes betrat, im zweiten Fünfter wurde. "Robbie Phillis schlug mich in Lauf 1. Ich habe mittlerweile schon mit ihm über Facebook Kontakt. Es wird großen Spaß machen, ihn auf einer Kawasaki in Spa-Francorchamps wiederzusehen."
Die 10. Ausgabe von "The Bikers‘ Classics" wird stattfinden in der Zeit von Freitag, dem 29.Juni, bis Sonntag, dem 1. Juli














